Die Übungen bei Stuntfahrer für einen Tag

Übung 1: "Punktbremse"

Professionelle Stuntfahrer zeigen den Teilnehmern, wie man eine Vollbremsung -auf den Punkt genau- durchführt. Hierbei kommt es darauf an, von Anfang an, das Bremspedal voll durchzutreten und bis in den Stillstand des Fahrzeuges getreten zu halten. Bei den verschieden Geschwindigkeiten (mit und ohne ABS) finden die Teilnehmer den richtigen Zeitpunkt, die Vollbremsung einzuleiten. Bei Dreharbeiten nutzen wir diese Übung, um geziehlt auf Hindernisse (Peronen, Wände, ander Kfz, usw.)zuzubremsen. Dieses ist auch der Einstieg in das Training, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen.

Übung 2: "Einparkübung"

Ein sehr langsam gefahrener Parkur, in dem es darauf ankommt die Grenzen des Farzeuges kennen zu lernen. Es geht links- und rechtsherum sowie vorwärts und rückwärts. Man fühlt sich ein bischen wie in einem Irrgarten.

Übung 3: "20 Meter Kreis"

Eine Schätzfrage: "Mit welcher maximalen Geschwindigkeit kann man einen Kreis mit einem Durchmesser von 20 Metern sicher befahren? - Und um wieviel km/h muss man die Geschwindigket erhöhen, um den Kreis nicht mehr einhalten zu können. Wie groß ist der Unterschied zwischen einem -normalem Fahrzeug- und einem -Rennwagen-?" Die Teilnehmer werden vorerst ihre persönlichen Werte schätzen und danach praktische Erfahrungen sammeln.

Übung 4: "90° Schleudern zum Stand"

Eine Box aus Pilonen (6 X 3 Meter) ist quer zur Fahrtrichtung aufgebaut. Die Aufgabe ist es, das Fahrzeug mit Hilfe der Lenkung, Hand− und Fußbremse exakt in diese Box zu Schleudern. Es sollen beide Richtungen gleichmäßig geübt werden. Am Ende muss der Wagen gerade, ohne über die Grenzen hinaus zu ragen, in der Box stehen.

Übung 5: "90° Schleudern mit Drift"

Diese Übung ist vom Ansatz genau wie das 90° Schleudern in die Box. Nur jetzt wird die Box rechts oder links geöffnet und man muss -im Drift- aus dieser herausfahren. Es gilt das Auto kontrolliert wieder abzufangen und in die normale Geradeausfahrt überzugehen.

Übung 6: "180° Schleudern zum Stand"

Wie bei der ersten Schleuderübung wird jetzt eine 6 X 3 Meter Box etwas versetzt zur Fahrtrichtung genutzt. Die Anfahrtsgeschwindigkeit muß jetzt etwas größer sein, um links oder rechts herum hineinzuschleudern. Das Fahrzeug steht dann andersherum in der Box. Die Abmessungen dürfen nicht überschritten werden.

Übung 7: "180° Schleudern mit Drift"

Eine weitere Steigerung des Trainings! Auch als −U−Turn− bekannt, ist diese Übung im Anschluss an den −180° Turn−, leicht in den Griff zu bekommen. Ein wunderbarer Effekt nebenbei ist, dass es total viel Spass macht.

Übung 8: "180° rückwärts Schleudern zum Stand"

Wenn die Anfangsgeschwindigkeit stimmt, braucht man nur noch den richtigen Zeitpunk, für einen schnellen Ruck am Lenkrad. Jetzt nicht die Kontrolle verlieren, wo ist vorn und wo hinten? Ach ja, Kupplung und Bremse nicht vergessen.

Übung 9: "180° rückwärts Schleudern mit Drift"

Wenn die Teilnehmer die 180° Schleuderwende zum Stand beherrschen, wird anschließend "im Drift" weitergefahren. Dabei kommt es besonders darauf an, während das Fahrzeug schleudert, die Ruhe zu bewahren und den Schaltvorgang richtig zu vollziehen.

Übung 10: "270° Schleudern zum Stand"

Übung 11: "270° rückwärts Schleudern zum Stand"

Übung 12: "270° Schleudern mit Drift"

Übung 13: "270° rückwärts Schleudern mit Drift"

Übung 14: "360° Schleudern zum Stand"

Übung 15: "360° Schleudern mit Drift"

Übung 16: "Slalom langsam"

Übung 17: "Slalom schnell"

Übung 18: "rückwärts so schnell es geht"

Übung 19: "div. timing Fahrten, bzw. Drifts"

"Sonderaktion 1: 2- Räder mitfahren"

"Sonderaktion 2: Cannon−roll"

"Sonderübung 1: Drift-Übung -Figur 8-"

"Sonderübung 2: 2- Räder fahren"